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Achtsamkeitsimpuls
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Körperliche Selbstfürsorge

Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, hat ein gesundes Körpergefühl. Aber diesen Einklang mit dem eigenen Körper zu leben ist gar nicht immer einfach.  

Anton Ladner 

Für Tom Ford gibt es viele Superlative. Vor 61 Jahren in Texas geboren, kurz Student der Kunstgeschichte in New York, dann Model für Fernsehwerbespots, danach ein Architekturstudium, das er mit einem Bachelor in Innenarchitektur abschloss. Damals stand für ihn fest, Modedesigner zu werden. Er musste jedoch ganz unten beginnen. 1990 kam er schliesslich zum arg angeschlagenen italienischen Modehaus Gucci und machte es mit seinem eigenen Stil innert neun Jahren zum glänzenden Stern am Modehimmel. 2001 übernahm François Pinault Gucci, nachdem Bernard Arnault (derzeit der reichste Mann der Welt, notabene durch Mode und Wein) bei seinem Übernahmeversuch erfolglos blieb. 2004 stieg Ford bei Gucci aus und gründete sein eigenes Unternehmen, das am Anfang nur Brillen und Parfüm, das von Estée Lauder produziert wurde. Ab 2007 verkaufte er auch Herrenmode, produziert von Ermenegildo Zegna. Im vergangenen November gab der US-Kosmetikkonzern Estée Lauder bekannt, die Marke Tom Ford für 2,3 Milliarden Dollar zu übernehmen. Ford bleibt noch Kreativchef bis Ende 2023.  

Der kurze Abriss soll dokumentieren, dass dieser Mann über eine Expertise verfügt, wenn es um ein gutes Körpergefühl geht. Denn sein ganzer Erfolg basiert darauf, mit Brillen, Kleidung und Düften dieses Gefühl zu optimieren. Umso interessanter ist deshalb, wozu er Männern für ein gutes Körpergefühl rät: die Hornhaut an den Fersen beseitigen, die Fussnägel kurz halten, die geschnittenen Fingernägel mit einer Feile runden. Diese Tipps erstaunen, weil sie nicht mit einem finanziellen Aufwand verbunden sind. Es geht um ein Kümmern um sich, das an den Fersen spürbar wird im Bett und an der Arbeit sichtbar an den Fingern. Eine Kleinigkeit mit grosser Wirkung. Kleine Dienste für den eigenen Körper führen zu einem besseren Einklang. Das kann auch eine Tasse Kamillentee vor dem Schlafengehen sein. Oder eine Bettflasche am Fussende des Bettes, damit sich die Muskeln durch die Wärme gleich entspannen. Fazit: Ein besseres Körpergefühl braucht keine Diät, kein rigides Sportprogramm, sondern beginnt mit kleinen Aktionen des Wohlwollens. 

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