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Noch haben elf Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sicherem Wasser, das sie zum Überleben brauchen. Eine dramatische Situation, die sich vor allem südlich der Sahara jetzt zuspitzt.  

 

von Axel Amweg

Im Laufe der Jahre wurde viel erreicht: 89 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu sicherem Wasser. Aber immer noch 768 Millionen Menschen steht nicht einmal die Mindestmenge an Wasser, die sie zum Überleben benötigen, aus sicheren Quellen zur Verfügung. Vor allem südlich der Sahara sind die Menschen mit dem grössten Trinkwassermangel konfrontiert.

Weniger als 50 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu einer sicheren Trinkwasserquelle. Dies ist auch auf anhaltende Dürreperioden zurückzuführen, von denen insbesondere das Horn von Afrika und Ostafrika im Allgemeinen betroffen sind. Obwohl das Problem auf dem afrikanischen Kontinent am gravierendsten ist, leiden auch Papua-Neuguinea und Ozeanien an einem gravierenden Wassermangel. In Myanmar, Kambodscha, Afghanistan, Tadschikistan und Jemen sind derweil mindestens 25 Prozent der Bevölkerung von Trinkwassermangel betroffen. Wer Wasser aus unsicheren Quellen bezieht, erhöht das Risiko, an einer Armutskrankheit zu leiden. Wo es noch Trinkwasser gibt, liegt es oft vier bis fünf Stunden Marsch entfernt. Eine Aufgabe, die normalerweise von Mädchen erledigt wird, auf Kosten der Schulbildung. Wassermangel bedeutet aber auch vertrocknete Böden, auf denen keine Landwirtschaft mehr möglich ist. Der Wassermangel entzieht so den Menschen die Existenz und ihren Körpern ein erträgliches Leben. 

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